Der Wengertschütz

WengertschützWeinbau wird in Unterjesingen seit Jahrhunderten betrieben. Insgesamt gab es sieben Haupthalden mit jeweils einer Kelter und einer Hüterhütte.
Unbescholtene Männer wurden von den Pfalzgrafen und später von den Gemeinden zu Wengertschützen bestellt. Überwiegend handelte es sich um ältere Wengerter, die in ihrem Handwerk nicht mehr tätig waren.
Ihre Aufgabe war es, Diebstähle von Trauben zu verhindern und Vögel und anderes Getier zu vertreiben. Dazu waren sie mit Rätschen und Pistolen/Gewehren „bewaffnet“. Es gab keine vorgeschriebene Uniform. Als äußeres Zeichen der hoheitlichen Aufgabe bekamen die Männer einen entsprechenden Hut. Der Dienst wurde ansonsten in der Alltagskleidung der jeweiligen Zeit verrichtet.  

Die Wengertschützen, jeder war für eine Haupthalde zuständig, mussten von der Traubenreife bis zur Weinlese wochenlang ohne Unterbrechung Tag und Nacht bei den Trauben sein. So ist überliefert, dass nicht einmal der Gottesdienst besucht werden durfte.
Versorgt wurden sie von ihren Ehefrauen, die Getränke und Essen in die Hüterhütten brachten. Das notwendige Brennholz ist von der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt worden.
Da die Wengertschützen früher für die Unterjesinger Wengerter eine sehr große Hilfe waren finden wir es wichtig, dass diese Tätigkeit nicht in Vergessenheit gerät. Aus diesem Grund wurde die Figur des Wengertschütz bei unserer Fasnet ins Leben gerufen.

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